Kannst du deine Rolle innerhalb der BAM kurz beschreiben?

Ich bin Auszubildender zum Technischen Systemplaner Fachrichtung Elektrotechnische Systeme. In einem Planungsteam plane und konstruiere ich als Technischer Systemplaner die elektrotechnischen Komponenten (Stark-, Schwachstrom, Beleuchtung etc.), die in einem Gebäude eingebaut werden. Zudem bin ich auch noch ein Ersatzmitglied bei der JAV, welche die Interessen der Auszubildenden und Studenten beim Betriebsrat und dem Vorstand vertritt.

Wie sieht dein Tag aus?

Ich zeichne und konstruiere elektrotechnische Komponenten in verschiedenen Grundrissen, Schnitten, Schemata und Details. Mithilfe von Software erstelle ich verschiedene technische Berechnungen, die zur Dimensionierung der elektrotechnischen Einbauten notwendig sind. Beispielsweise mache ich die Lichtberechnungen in einem extra dafür entwickelten Programm, um zu überprüfen, ob die Menge der Leuchten, die vorgegeben ist, einen Raum hell genug ausleuchten. Mit Unterstützung meines Projektleiters erstelle ich Leistungsverzeichnisse und Excel-Tabellen, welche dazu dienen die Mengen und Kosten der einzelnen elektrotechnischen Komponenten zu fixieren.

Was macht es zum besten Job auf der Welt?

Es macht Spaß, weil man sich verschiedenen Problematiken widmet und diese lösen kann. Dabei lernt man dann immer mehr auf was es im Beruf ankommt. Man kommt dazu noch mit vielen Leuten in Kontakt und stimmt sich dann über verschiedenste Abstimmungspunkte bei der Planung der Gebäude ab.  Außerdem ist es ein sehr vielseitiger Beruf und es gibt viele Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wieso gehst du mit einem Lächeln auf deinem Gesicht zur Arbeit?

Weil mir meine Arbeit bei der BAM Spaß macht und man täglich mit neuen Themen, Aufgaben und netten Kollegen in Kontakt kommt. Außerdem gefällt es mir Gebäude zu planen und mich mit verschiedensten Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen und diese zu lösen.

Was macht die BAM zum besten Arbeitsplatz?

Ich finde es gut, dass man während man ein Projekt plant mit Kollegen aus den verschiedenen Gewerken zusammenarbeitet und man mit diesen auch gut kommunizieren kann, falls Probleme auftreten. Gut finde ich auch, dass sich die BAM für die Jugendlichen, Auszubildenden und Studenten mittels einer eigenen Vertretung für ein angenehmes und soziales Klima einsetzt.

Denkst du, dass die BAM ein innovatives Unternehmen ist und wieso?

Ja, denn die BAM versucht ihre Planung und ihre Baustellen so effektiv wie möglich zu gestalten, um damit zusätzliche Kosten während des Baus zu vermeiden. Dies wird durch den Einsatz von BIM erreicht und umgesetzt. Außerdem finden in den Abteilungen Lean-Besprechungen statt, um die Auslastung und die anfallende Arbeit effektiv aufzuteilen.

Kannst du uns von deinem anspruchsvollsten Projekt erzählen?

Mein anspruchsvollstes Projekt war die Kalkulation des Neubaus einer Grundschule mit einer Sporthalle und einem Gemeindezentrum. Meine Aufgabe war es, zusammen mit dem Projektleiter, die Planung und die Einteilung der Kollegen, die an diesem Projekt mitarbeiteten, abzustimmen. Das Raumbuch des Projekts musste in den verschiedenen Gebäuden umgesetzt werden, damit die Massen für die Kalkulation ermittelt werden konnten. Beim Stark- und Schwachstrom mussten hierfür die  einzelnen Komponenten in die Grundrisspläne, Schnitte und Details geplant und eingezeichnet werden. Es mussten dann noch Schemata für verschiedenste Bereiche der Gebäudeplanung erstellt werden. Nachdem die Planung vollständig war, wurde noch eine Massenerfassung erstellt, in der die Mengen der elektrotechnischen Komponenten aufgeführt wurden. Die daraus entstandene Excel-Tabelle musste in iTWO übernommen werden, um ein Leistungsverzeichnis zu erhalten.

Was macht dich stolz?

Dass ich mich bei BAM einbringen, meine Fähigkeiten ausbauen und den Umgang mit verschiedensten Planungstools lernen kann.